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Wort des Jahres

Im letzten Beitrag Wenn das Blatt sich wendet habe ich über das Wort des Jahres geschrieben. Und auch bereits angedeutet worum es hierbei geht. Für den Fall, dass du dich doch fragen solltest, wie das ganze funktioniert, erkläre ich es hier gerne genauer. 😉

Wie fange ich an?

Für meinen Jahresrückblick, welcher auch eine Zukunftsschau beinhaltet, überlege ich mir Themen an denen ich arbeiten möchte. Diese formuliere ich möglichst positiv. Ich entscheide mich dann für den Fokus, der am meisten in mir auslöst.

· B E I S P I E L ·
Statt „Ich habe vor so vielem Angst und möchte mich dem ganzen stellen.“ schreibe ich „Ich werde mich mutig meinen Ängsten stellen.“ und diese überwinden.

Der Unterschied ist hierbei nicht groß, aber du merkst eventuell schon den kleinen feinen Unterschied. Im ersten Satz liegt der Fokus auf der Angst und der Wunsch dies zu ändern, wird durch ein schwaches möchte ausgedrückt. Im zweiten Satz liegt der Fokus auf dem Mut und wird durch ein unumstößliches werde unterstützt.

Aber das ist doch ein Satz und kein Wort!

Richtig erkannt. Es ist noch ein Satz und es soll dein Mantra für das neue Jahr werden. Du kannst natürlich an dem Satz festhalten, aber ich habe für mich festgestellt, dass es viel kräftiger wirkt, wenn es auf ein Wort (maximal zwei) reduziert wird. Lass es uns das Zauberwort nennen. 😊

Bei mir wurde aus dem Satz „Ich werde mich mutig meinen Ängsten stellen.“ schlicht und einfach das Wort Mut. Ich konnte es überall hinschreiben, platzieren und einbauen wie es mir gerade notwendig erschien. Und das wichtige dabei ist, dass du für dich das passende Wort findest. Es ist nicht wichtig, ob andere es verstehen. Du allein musst einen Bezug dazu haben.

· B E I S P I E L ·
Sagen wir, du möchtest offen auf neue Situationen und Personen zugehen, aber „offen“ klingt für dich als Wort irgendwie nicht stark genug. Dann könntest du dich für ein ganz fremdes Wort entscheiden, dass vielleicht auch gar nicht in deinem Satz vorkommt: Hallo. Sozusagen sinnbildlich gesprochen, da du die neue Situation oder Person willkommen heißt.

Was kann alles ein Fokus-Thema sein?

Alles. Einfach alles kann zu deinem Fokus-Thema für das neue Jahr werden. Für mich liegt der allgemeine Fokus an der Arbeit an mir selbst. Man könnte sagen, dass es bei mir unter dem Überbegriff Selbstwert steht. Aber das ist kein Muss für dich. Vielleicht heiratest du nächstes Jahr, dann kann dies natürlich dein Fokus sein oder du möchtest endlich mehr Zeit zum Lesen haben, vielleicht aber auch für deine Freunde oder zum Reisen.

Das einzige worauf du wirklich achten solltest:
Formuliere dein Mantra positiv und kraftvoll.

Wir wünschen dir einen wundervollen Start ins neue Jahr, dass dein Wort des Jahres dich unterstützen und leiten möge. Gern kannst du uns von deinem Wort erzählen, wenn du möchtest. Wir freuen uns immer über neue Inspiration und den Austausch miteinander.

Bildquelle: Bich Tran
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